Kapitel 12 von 12

Der Dank

Und ja, ich kann noch immer gerührt sein. Ich kann Sehnsucht fühlen. Ich kann traurig sein über das Verblassen einer Form, die mich einmal getragen hat.

Ich kann gleichzeitig wissen, dass diese Zeit nicht verloren war, sondern gerade wegen ihrer Art und Wirkung von unschätzbarem Wert ist.

Denn was am Ende bleibt, ist größer als ein Vergleich:

Sie, die zu mir durchdrang, hat mich nicht kleiner gemacht.
Sie hat mich tiefer gemacht.

Und alles, was ich heute in Würde daraus baue, ist ein stilles Danke.

So kann ich sie im Herzen tragen, ohne stehen zu bleiben.
So kann ich sie ehren, ohne mich zu verlieren.
So kann ich lieben, ohne die Wirklichkeit zu verlassen.

Medina meines Herzens — nicht als Flucht, sondern als wahrer Name einer mich prägenden Güte in meinem Leben.

Ohne sie wäre ich heute nicht der, der ich bin. Und genau deshalb schulde ich dieser Geschichte nicht nur Tränen und Sehnsucht, sondern auch Entwicklung.

Das ist mein Dank.
Das ist meine Würdigung.
Und vielleicht ist es zugleich mein Auftrag.